Der Geologe in der digitalisierten Welt

Der folgende Artikel gibt einen sehr guten Überblick zum Thema Open Data, Open Software und Open Source. Es wird ein Überblick zu Definitionen, Lizenzvarianten, Anwendungen und kommerziellen Geschäftsmodellen gegeben: Hengl, T., Wheeler, I., MacMillan, R. A. (2018): A brief introduction to Open Data, Open Source Software and Collective Intelligence for environmental data creators and users, PeerJ Preprints DOI: https://doi.org/10.7287/peerj.preprints.27127v2 https://peerj.com/preprints/27127/
Der Mitarbeiter 4.0 – ohne Menschen geht die Digitalisierung (noch) nicht. Ein Kommentar von Prof. Grabe, seines Zeichens Professor für Geotechnik an der TU Hamburg-Harburg, dazu (mit einem Plädoyer, dass „digital“ nicht alles ist und sein kann): https://www.bauingenieur.de/bauing/special_article.php?data[category_id]=180&data[article_id]=90794
Im Rahmen der Suche nach einem Endlager für radioaktive Abfälle soll ein neues Geologiedaten-Gesetz erarbeitet werden. Dieses soll die Bereitstellung geologischer Daten, auch von nichtstaatlichen und privaten Akteuren, neu regeln und die bisherigen Regelungen im Lagerstättengesetz reformieren. Im Kern soll erreicht werden, dass nicht für jede einzelnen Datensatz eine aufwendige Einzelfallentscheidung getroffen werden muss, sondern die Daten auf Grundlage eines Gesetzes bereitgestellt werden...
Im folgenden Artikel wird dargelegt, wie sich bis zu 77 % aller Jobs in der australischen Bergbauindustrie verändern; und zwar nicht in ferner Zukunft, sondern in den nächsten 5 Jahren. http://www.mining.com/technology-redesign-77-australian-mining-jobs-next-five-years-report/
Die Antwort darauf gibt folgendes Internetportal: https://www.payscale.com/rccountries.aspx Bei der Suche muss das jeweilige Land angeklickt und dann der gewünschte Beruf spezifiziert werden.
Der folgende, sehr erhellende Artikel beschreibt auf einer sehr breiten Basis die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsplatz im Bergbau und zeigt die wichtigsten Trends auf. Neben erhöhten Anforderungen an die Ausbildung der Mitarbeiter wird ebenfalls auf Kosten- und Arbeitsplatzreduktionen bei gleichzeitiger Sicherheits- und Effizienzsteigerungen eingegangen. Ebenfalls geht es um Recruiting und die Entwicklung der grundsätzlichen Zusammensetzung der Arbeiterschaft....
Nach etwas mehr als einem Jahr der Recherche und Sammlung von Informationen, Berichten und Publikationen kann m. E. ein Zwischenfazit zu den möglichen Auswirkungen der Digitalisierung auf das Berufsbild des Geologen getätigt werden. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass sich Geobüros, Behörden etc. egal welcher Größe dem Sog der Digitalisierung und Automatisierung nicht entziehen können. Dies wird z.B. an dem heiß diskutiertem Thema Building Information Modelling (BIM) deutlich....
Ein Beitrag von der BDG-Homepage (Zugriff: 13.08.2018) https://www.geoberuf.de/index.php/news/554-open-educational-resources-oer-in-den-geowissenschaften.html OER erfreuen sich bundesweit steigender Bekanntheit und werden zunehmend in Hochschulen und Schulen eingesetzt z.B. für Einführungen in Themengebiete und zur Darstellung von Querschnittswissen. Wie die Teilnehmer des diesjährigen Studienforums des BDG erfuhren, haben OER gerade für die Lehre an Universitäten ein großes Potenzial –...
Die Lösung findet sich unter folgendem Artikel: http://www.mining.com/mine-workers-must-embrace-technology-use-successfully/
Dies ist der Titel eines sehr guten und reflektierten Artikels zum Verhältnis des Geologen und dessen Berufsbild zu künstlicher Intelligenz und ob diese den Geologen in (absehbarer) Zukunft ersetzen könnte. Der zentrale „Rettungsanker“ ist nach dem Text „small data“, also statistische Ausreißer, vereinzelte Informationen und zu versuchen diese in einen größeren Zusammenhang zu bringen bzw. neue Erkenntnisse daraus zu gewinnen. Dies ist nämlich etwas, was maschinelle...

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